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BOT 2014

Was mache ich nach dem Realschulabschluss? Baue ich mein Abitur oder gehe ich in die Ausbildung? Die Berufsorientierungstage an der Realschule Neunkirchen gaben Antwort

Ab der 8. Klasse stellen sich unsere Schüler diese Frage. Die Realschule bereitet die Schüler auf beide Möglichkeiten bestens vor.

So fanden bereits zum dritten Mal an der Realschule des Freien Grundes in Neunkirchen für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8 bis 10 drei Berufsorientierungstage statt. „An diesen Tagen widmen sich die Schüler ausschließlich Themen, die sich mit ihrer schulischen und beruflichen Zukunft beschäftigen. Sie sind mittlerweile fest im Konzept unserer Schule verankert.“, so Andreas Ludwig, der sich gemeinsam mit seiner Kollegin Regina von Essen um die Organisation der Tage kümmerte.

Angeboten wurden Veranstaltungen, die im Klassenverband besucht wurden, wie das Üben von Vorstellungsgesprächen oder die Suche nach Informationen zu Wunschberufen, die von einer Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit .begleitet wurde.

Andere Angebote konnten nach Interesse ausgewählt werden. Hier gab es beispielsweise die Wahl zwischen dem Üben eines Einstellungstests, einem „Outfit-Knigge“, praktischen Teambildungsübungen und weiteren Veranstaltungen.

Am Dienstag waren Vertreter 21 verschiedener Firmen, Verbände und weiterführenden Schulen zu Gast, die die Schüler individuell über die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in ihren Bereichen informierten.

Die TK – Gesundheitspartner der Realschule des Freien Grundes – hatte für die Schüler des Jahrgangs 10, die schon einen festen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, ein besonderes Angebot: Unter dem Motto „Die ersten 100 Tage im Beruf“ wurden die Schüler mit Informationen und Tipps versorgt, die ihnen den Einstieg ins Berufsleben leichter machen sollen.

Am Mittwoch fuhr eine Gruppe von 25 Achtklässlern zu den Werkstätten des bbz in Geisweid. Sie konnten in den Bereichen Metall, Elektro bzw. Lager/Transport einen Berufstag simulieren. Neben selbst gefertigten Tesafilm-Abrollern konnten die Schüler im Bereich Metall zum Bespiel die Erfahrung mit nach Hause nehmen, dass es schon anstrengend ist, den ganzen Tag am Arbeitsplatz zu stehen und dass 30 Minuten Mittagspause ganz schön kurz sind.

Wie in den vergangenen Jahren ziehen die Berufsorientierungslehrer eine positive Bilanz. „Es war zwar ein großer organisatorischer Aufwand, bei dem wir jedoch von vielen Kollegen und der Schulleitung unterstützt wurden. Von den Gästen und den teilnehmenden Schülern erhielten wir viele positive Rückmeldungen und durch das breite Angebot war für jeden Schüler etwas dabei. Dies könnten wir nicht bieten, wenn wir im Klassenverband einzelne Betriebe oder weiterführende Schulen besuchen. Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr eine solche Veranstaltung auf die Beine stellen können.“