Lettland (3)

Aufregende Reise nach Lettland

Wir, drei Schülerinnen der Realschule, unsere Lehrerin Frau Molter und die Schulleitung, brachen am Freitagmorgen, dem 08.05.2015, zum Frankfurter Flughafen auf. Der Grund war das 95. Jubiläum des Staatsgymnasiums

in Valmiera. Die Partnerschule in Lettland hatte uns herzlich eingeladen. Für Unterkunft und Unternehmungen war gesorgt. Wir Schülerinnen wohnten in Gastfamilien und hatten von Freitag bis Dienstag ein tolles, volles Programm.

Als es zum Flughafen ging und unsere Truppe wenig später im Flieger saß, wurde die Aufregung immer größer. Diese war nicht unangebracht, denn die Ankunft in Riga machte sprachlos. Ein schuleigener Chauffeur und eine Lehrerin warteten schon hinter der Absperrung auf uns. Nach der herzlichen Begrüßung machten wir eine Stadtrundfahrt durch das wunderschöne Riga. Wir bestaunten das Freiheitsdenkmal (Bild 1) und erklommen die Petrikirche, von der man einen tollen Überblick über ganz Riga hat (2). Vor der Fahrt nach Valmiera fuhren wir noch durch Rigas schönste Straßen mit den beeindruckenden Jugendstilhäusern. Dann ging es endlich nach Valmiera zum schlossähnlichen Staatsgymnasium (3), wo die Schüler und ihre Familien uns Gastmädchen schon erwarteten und uns mit zu sich nach Hause nahmen.

Am Morgen besichtigten wir das Gymnasium und dann machte eine Deutschlehrerin des Staatsgymnasiums einen Stadtrundgang mit uns durch Valmiera, bei dem nicht nur eine Ruine, ein Apothekengarten (4) und nicht zu vergessen der lettische Markt besichtigt wurden, sondern wir nahmen auch an einem Gottesdienst teil und probierten lettische Speise- und Getränkespezialitäten (5). Gegen Abend begann dann die große Jubiläumsfeier. Viele Leute waren angereist, um dem Schulleiter zu gratulieren. Sogar der lettische Präsident und die Bildungsministerin schickten Grußworte, mit denen sie die großartige Qualität und die Bedeutung des Staatsgymnasiums lobten. Auf der Bühne tanzte Jung und Alt der Schultanzgruppen (6). Gemischte aber auch Jungen- und Mädchenchöre (7) sangen und auch das Schulorchester (8) beeindruckte mit seinem Können.

Den Sonntag verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Unsere Schulleitung, Herr Steinebach und Frau Langel, flog zurück nach Deutschland. Montags wurde dann die nagelneue, höchst modern ausgestattete Grundschule neben dem Staatsgymnasium besichtigt. Wir und Frau Molter durften einen Einblick in das lettische Schulleben nehmen. Diese Grundschule geht von der 1. bis zur 7. Klasse und danach wechseln mehr als 90% der Schüler auf das Staatsgymnasium nebenan. An unserem letzten Schultag durften wir den lettischen Unterricht miterleben (9). Am Nachmittag besichtigten wir noch das Schloss Dikli, das zu einem Hotel umrestauriert wurde. Mittwoch wurde dann die Rückreise angetreten.

Wir können nur betonen, wie erlebnisreich die Zeit war. Hautnah konnten wir eine osteuropäische Kultur miterleben. Die vielen Eindrücke und Erfahrungen werden wir immer im Gedächtnis behalten.

Simona Melis, Jennifer Häckelmann, Leonie Klein