52 Anmeldungen sichern den Fortbestand!

Nervenaufreibend war die letzte Woche. 40 Anmeldungen an der Realschule und 7 Anmeldungen an der Hauptschule war das Zwischenergebnis.

Damit war passiert, was wir als Schulverantwortliche nicht gewollt haben – die Hauptschule konnte keine Eingangsklasse mehr bilden. Die dort angemeldeten Schülerinnen und Schüler wurden zu unserer Schule umgeleitet.

Die Hürde für unsere Schule wurde auf 52 Anmeldungen gelegt, was wir schließlich auch erreicht haben. Die Anzahl der Hauptschüler unter unseren Anmeldungen hat uns allerdings nicht überrascht. Wir kannten die Zahl der letzten 2 Jahre und hinzu kommen jetzt „nur noch“ die an der Hauptschule selbst angemeldeten Schüler. Und genau für diesen Fall hat die Schulleitung in Zusammenarbeit mit dem Kollegium vorgesorgt. Eine Konzeptidee hierzu wurde Ende 2013 erstellt und auch bereits an unserem Tag der offenen Tür (und in der Presse) dargestellt. Eine Genehmigung für die Differenzierung in den Hauptfächern ist übrigens nicht notwendig. Jetzt gilt es diese Idee mit einem konkreten Konzept abzuschließen.

PS: man mag über die Verschiebung der Anmeldungen (mehr Hauptschulanmeldungen an Realschulen und mehr Realschul- und teilweise sogar Hauptschulanmeldungen an Gymnasien) geteilter Meinung sein,
aber es ist jetzt Aufgabe aller Schulformen (und nicht nur in Neunkirchen) mit dieser Tatsache umzugehen! Dies ist kein alleiniges Problem der Realschule Neunkirchen. Es gibt keine „reine“ Realschule mehr und
auch kein „reines“ Gymnasium.

Jetzt heißt es Ärmel hoch!!!!!

Oberstes Ziel des Konzeptes muss es sein, auch weiterhin an unserer Schule eine qualitativ hochwertige Realschulbildung anzubieten. Ebenso ist es wichtig, durch geeignete Maßnahmen, auch Kindern mit einem hohen Förderbedarf (wir sprechen ausdrücklich nicht von Hauptschülern) Ziele und Inhalte des Realschulcurriculums zu vermitteln. Zielgleich, wie es so schön heißt, aber durchaus auf unterschiedlichen Wegen. Und die dritte Herausforderung für unsere Schule ist das Thema Inklusion (und auch hier sei die Bemerkung erlaubt – ein Thema, das alle Schulen betrifft). Es gab bereits erste Gespräche und Kontakte, z.B. mit den Grundschulen, die sich ja bereits seit längerer Zeit diesem Thema widmen.

Schullandschaft und Schulen sind im Wandel. Wir gehen diese Wandel mit. Es wäre nun schön, unserer Schule ein wenig Zeit zu geben, um zu zeigen, wie dieser Wandel an unserer Schule funktioniert. Dies Bedarf einer Zusammenarbeit aller Beteiligten.